Mein High-Need-Kind

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Manchmal würde ich mein Kind gerne verleihen! Naja, ich möchte es nicht hergeben, also es soll schon bei mir sein, anders ging es auch gar nicht als es ein Baby war… Aber die Erfahrung, mal 24-48Stunden mit meinem Sohn zu verbringen, vorzugsweise noch einmal die Babyzeit, die würde ich so manchem Menschen gerne einmal machen lassen…

Denn mein Sohn ist ein highneed-Kind. Ja, er ist es. Und da brauche ich auch nicht die berühmten Kriterien durchgehen, da brauche ich niemanden fragen und keine Analysen, da brauche ich keine Bestätigung. Wenn Ihr jemals mit einem solchen Kind gesegnet werdet, dann versichere ich Euch, da braucht ihr niemanden mehr fragen, ihr werdet es wissen!

Ich wusste es, noch bevor ich den Begriff jemals gehört hatte, mein Sohn war „irgendwie anders“. Bereits nach einer Stunde gab ich die Hoffnung auf, jemals mit ihm zur Rückbildung zu gehen, denn während andere Mütter ihr Kind hinlegten und sich „rückbildeten“, saß ich im Wesentlichen nur da und stillte. Ich versuchte es, unseren Sohn bei meinem Mann zu lassen. Auch das ging nicht, wenn ich nicht wollte (und ich wollte nicht!) dass er eine Stunde lang schrie bis er heiser war!

Wenn mein Mann auf Arbeit war, standen meine Bedürfnisse still. Manchmal saß ich angstvoll auf der Toilette, denn mein Sohn schrie in den ca. 30 Sekunden, die ich ihn dafür ablegte so dermaßen dass ich dachte, er würde gleich einen Herzinfarkt bekommen.

Ich gab der Geburt „Schuld“, der stressigen Zeit im Krankenhaus, oder hatte ich etwas in der Schwangerschaft falsch gemacht, zu viel Stress gehabt?! Ich dachte ich könnte ihn stillen und stillen und tragen und kuscheln und irgendwann würde sein Nähebedürfnis genährt sein, er würde natürlich nicht aufhören Bedürfnisse zu haben aber er würde vielleicht mal nur ganz ganz kurz beim Papa bleiben während ich mal den Raum verlassen könnte… aber das kam nicht.

Ich suchte mich durchs web – wenn ich konnte, denn so wie Bücher, wurde auch mein Handy oft aus der Hand geschlagen, denn mein Juniorbär wollte keine geteilte Aufmerksamkeit! 2013 poppte zu dem Thema allerdings kaum etwas auf. Ich war bei Ärzten, Ostheopathen, Ergotherapie. Immer im Zwiespalt zwischen meinem mütterlichen Gefühl, ich müsse ihm einfach nur Nähe und Liebe geben so viel es eben gibt und den Dingen, die mir diese „Experten“ teilweise sagten: „Da muss er durch“. Einfach mal nicht immer aufnehmen, nicht zu sehr verwöhnen, vielleicht macht die Muttermilch nicht satt, lieber zufüttern, nicht bei jeder Sache stillen, als Mutter nicht so klammern, der muss sich nur mal dran gewöhnen, von anderen getröstet zu werden… Je erfahrener ich wurde, desto eher wusste ich, wann es Zeit war einfach freundlich nickend die jeweilige Praxis langsam rückwärtsgehend zu verlassen und einfach zu machen wie ich dachte… Tatsächlich haben wir mit Osteopathie und Ergotherapie auch gute Erfahrungen gemacht, aber die Intensität meines Kleinen lies dadurch nicht nach.

Wenn ich heute online danach suche, komme ich schon auf einige Seiten zum Thema „HighNeed“. Auf einigen Seiten kann man heute sogar zumindest in Teilen eine Übersetzung von Dr. Sears Internetseite finden. Ich kam irgendwann mehr durch Glück auf seine Internetseite und war so erleichtert. Dort stand es, von einem Kinderarzt und mehrfachen Vater geschrieben: Manche Kinder sind einfach bedürftiger als andere. Und jeder, der es nicht erlebt hat, KANN es einfach nicht nachvollziehen! Dr. Sears selbst und seine Frau geben ja zu, als mehrfache Eltern vor der Geburt ihres eigenen highneed Kindes anders gedacht zu haben und manche Eltern nicht ernst genommen zu haben.

Ich weiß gar nicht, was mich mehr aufgeregt hat (und teilweise noch aufregt), Menschen, die sich einfach eine Meinung aus dem Nichts heraus bilden und erklären „highneed“ gäbe es ja gar nicht, das sind einfach ganz normale Bedürfnisse von Babys und wenn man es als übermäßig anstrengend empfindet, sei man selbst einfach nur überfordert… Oder aber Eltern, die immer fleißig nicken und erklären ihr eigenes Kind wäre ja auch so anstrengend während es dann vor meinen eigenen Augen auf dem Boden liegend einschläft… („ja, der ist halt gerade so erschöpft vom Spielen hier, also zuhause muss ich ihn auch meist zum Einschlafen stillen“… 😛 ). Ob man das ganze nun mit dem von Dr. Sears eingeführten Begriff „High Need Baby“ betitelt oder nicht, ist dabei letztlich ja egal. Worum es geht, ist ein Baby (respektive Kleinkind oder Kind), welches auf Grund seines Temperamentes einfach mehr fordert als andere Kinder seiner Altersgruppe.

Inzwischen kann ich schon fast darüber lächeln, denn ich habe nun ein zweites Kind, was durchaus auch fordernd und anstrengend ist aber im Vergleich doch auch so ganz anders!!! Ich kann nun sagen und belegen, dass es nicht an meinen Mutterqualitäten liegt, nicht an meinem Umgang oder meinen Einstellungen und ganz sicher nicht an meinen „Anforderungen an mein Kind“ oder meinen „Vorstellungen über Babys“…

Ich bin mir sicher, jede Mutter macht mal Fehler, ist irgendwann ungeduldig und ausgelaugt, erschöpft, müde oder hungrig. Und es ist einfach ein schlimmes Gefühl, wenn das eigene Kind jeden Deiner Fehler, jedes Nichtzugewandsein, jede Umstimmigkeit deutlich zeigt und mit stundenlangem Schreien quittiert. Ich habe nun zwei Kinder und damit wird die Erschöpfung nicht weniger. Wenn ich aber nun sage „ich kann gerade nicht mehr, ich muss mal eben für ein paar Minuten raus“, dann kann ich den Minibären (nicht verwechseln, das ist das nicht highneed-Bärenkind 😉  ) auch mal meinem Mann in die Hand drücken. Und wenn ich mich mal um den großen Kümmern muss, weil der sich gerade eine blutige Kopfwunde zugezogen hat, dann kann ich auch das schreiende Minibärchen beim Papa lassen und weiß: Der wird sich gleich beruhigen. Papa zeigt ihm draußen Autos, streichelt die Katze oder zündet ne Kerze an und damit ist der Kleine vorerst befriedigt… DAS IST SO ERLEICHTERND! Es gibt für mich nichts, was zermürbender war als die Frage, ob ich nicht doch einfach zu unfähig bin und mein Kind nun deshalb weint oder weil ich rgendetwas grundlegendes ganz furchtbar falsch mache. Und das ist wirklich ganz furchtbar, auch ganz ohne dass ich lesen muss wie irgendwer in einem unrecherchierten Internetartikel schreibt, dass es „highneed“ so gar nicht gäbe.

Genau darum, kann ich nicht „über diesen Dingen stehen“ und mit meinem Wissen gut leben, dass den Menschen, die so etwas schreiben, einfach die Erfahrungen fehlen das ganze qualifiziert zu beurteilen. Denn ich weiß, was solche Artikel bei einem bewirken können, ich ahne wie furchtbar ich mich gefühlt hätte, einen solchen Artikel damals zu lesen, als ich Hilfe suchte. Wenn dann zu Beispiel geschrieben wird, dass „Babys nunmal schreien“, dann geht das so völlig vorbei an den unglaublichen hysterischen Ausbrüchen, die ein highneed Baby haben kann selbst wenn es vorher noch so gut gewickelt, liebevoll gekuschelt und stundenlang gestillt wurde und man als „überforderte“ Mutter es einfach mal für wenige Minuten dem Papa in den Arm legen möchte um vielleicht mal kurz zu duschen… Oder wenn dann auf das Gewissen eingeredet wird, man würde seine Kinder durch den Begriff „highneed“ abstempeln oder als nicht normal bezeichnen, schädigen und beleidigen.

Genau DAS sind Vorwürfe, die mich so lange haben verzweifeln lassen: Stempele ich mein Kind unfairerweise ab, liegt es an mir, oder hat mein Kind ein Problem, dass ich einfach nicht finde??? NEIN, nach 3,5 Jahren mit meinem highneed Sohn und 1,5Jahren Baby- und Kleinkindzeit mit einem weiteren Kind kann ich durchaus voller Selbstvertrauen sagen, dass ich ALLES was ich konnte gegeben habe und das all die Dinge, die ich unternommen habe wichtig und richtig waren:  Das Stillen, das Tragen, das „aufopfern“, die Bereitschaft auch mal einige Tage auf das Duschen zu verzichten oder nur zu essen, wenn ich es mit einer Hand zubereiten kann oder mein Partner es mir zubereitet, der Schlafentzug, nicht nur, weil das Baby so selten schläft, sondern weil wenn es schläft, es auch nur mit der Brust in einem ganz bestimmten Winkel im Mund schläft, der vollständige absolute Verzicht mehr als die absolut unabdingbar notwendigsten Dinge im Haushalt zu erledigen, der Abschied von Verwandten, die einfach nicht einsehen wollten, dass ich ihnen meinen Sohn nicht“einfach mal mitgeben“ kann, das Verändern meiner beruflichen Pläne – aus dem geplanten Wiedereinstieg in mein Studium nach 6Monaten wurde der Beruf Vollzeitmama, die immernoch zuhause ist.

Ja, ich bezeichne mein Kind als „anstrengend“. Weil es das ist! Und damit lehne ich mich nicht zurück und lasse mein Kind schreien weil ich ja eine tolle Zuordnung gefunden habe. ABER wenn mein Kind schreit weiß ich, dass ich trotz seines Schreiens eine gute Mutter bin, weil ich alles in meiner Kraft stehende getan habe!

Und rückblickend würde ich mir so sehr wünschen, dass auch nur ein erfahrener Mensch mir das in den ersten Monaten gesagt hätte: Dass ich nicht weniger gebe als andere Mütter, dass mein Kind einfach nur etwas mehr braucht… und daher kann ich den „Modetrend“, diesen Begriff „highneed“ zu verbreiten nur begrüßen. Ja, vielleicht gibt es Eltern, die ihr Kind dort etwas übereilt hineininterpretieren, aber was soll´s? Die Konsequenz, die bei highneed geraten wird ist ein dem Baby zugewandter, empathischer, liebevoller Umgang… Ja ist das denn wirklich schlimm, wenn das nun jemand „ganz ohne Grund“ so handhabt ?! 😀 Also für mich wäre es unglaublich entlastend gewesen, wenn mir irgendwer einfach gesagt hätte:

„DU MACHST DAS GUT! Wenn das Kind schreit und weint wenn Du nur daran denkst es abzulegen, dann liegt es nicht daran, dass Du irgendetwas falsch machst, Dein Kind braucht einfach ganz viel und vielleicht auch manchmal mehr als Du geben kannst und das ist nicht schlimm, denn wenn Du alles gibst was Du kannst WIRD ES GENUG SEIN!“

Mein Kind ist immernoch ein highneed. Und inzwischen gab es auch schon die ein oder andere Situation, in der bekannte Mütter ihn erlebt haben und danach zu mir kamen und sagten „Du, jetzt weiß ich endlich was Du meinst… Ich dachte immer Du übertreibst aber der Juniorbär ist ja wirklich echt heftig!“ Inzwischen gibt es aber auch die ersten Erfolge: Trotz des Tragens im Tragetuch hat der kleine Mann laufen gelernt, sogar mit genau einem Jahr recht früh (ja, es gab wirklich genug Leute, die das bezweifelt haben!), trotz des Dauerstillens hat er angefangen bei uns am Tisch mitzuessen, inzwischen sogar fast ausschließlich, trotz der permanenten Zuwendung nachts und des Einschlafnuckelns schläft er nun alleine seit er ca. 2,5Jahre alt wurde und das sehr gut und friedlich (wir kommen allerdings im Laufe des abends mit dazu, da wir Familienbettschläfer sind).

Und ich schreibe hier „trotz“, obwohl es vermutlich heißen müsste „wegen“. Mein kleiner highneed hat mir so viel über die Bedürfnisse von Kindern beigebracht: Das die Mutter kein Schnullerersatz ist, sondern der Schnuller ein (für ihn unannehmbarer) Mamaersatz! Dass Stillen nicht nach der Uhrzeit geht, dass es nicht nur um Nahrungsaufnahme geht, dass es nicht nur bis zum 6. Monat geht! Und spätestens als er vor lauter Aufregung über unseren „unangebracht autoritären Tonfall“ mit 9Monaten den ersten Affektkrampf bekam war auch klar, dass hier im Haushalt niemals „Erziehung“ stattfinden würde, sondern wir für all die großen und kleinen Konflikte bedürfnisorientierte Kompromisse suchen würden (und mit seiner gewohnt willensstarken Art erinnert er uns auch regelmäßig daran, wenn wir doch in autoritäre Muster fallen…)

Und nur, um es noch einmal ganz deutlich zu sagen: JA, das ist GANZ NORMAL, jedes Baby sollte diese Behandlung erfahren und in seinen Bedürfnissen so ernst genommen werden! ABER, wenn jedes Baby so durchsetzungsfähig wäre, wie unser Juniorbär, dann würde sich ein Buch wie „Jedes Kind kann schlafen lernen“ niemals verkaufen, kein Kind wäre vor dem ersten zweiten dritten Geburtstag abgestillt, kein Kind würde mehr weinend im Kinderwagen geschoben werden, denn mein Sohn würde sich nie im Leben anpassen, wenn ihm etwas nicht passt!! Der würde einfach nicht einschlafen. Ich bin tief im Innern ganz sicher, wenn ich ihn schreien ließe, würde er sich auch nach vielen Tagen noch heiserschreien und erbrechen und höchstens irgendwann vor Erschöpfung wegdämmern, um 30Minuten später schreiend wieder aufzuwachen. Warum ich da so sicher bin? Tja, da sind wir wieder am Anfang und ich müsste einfach mal meinen Sohn für einige Zeit an Euch verleihen, damit ihr seine Wahnsinnspersönlichkeit kennenlernt 😉

____________

Edit: Am 02.03.2017 habe ich diesen Artikel geändert. In der Ursprungsfassung hatte ich mich auf einen Artikel einer Seite bezogen, in dem der Begriff „highneed“ kritisch diskutiert wurde, für mich als „betroffene Mutter“ wirkte es sehr angreifend und ich wünschte mir einen Diskurs. Mein ensprechender freundlicher und zum Dialog auffordernder Kommentar wurde auch nach drei Versuchen jedoch nicht auf der Seite veröffentlicht, es scheint, dass dort nur gewählte Kommentare zugelassen werden. Dafür wurde jedoch die Resonanz auf meinen Artikel und weitere kritische Beiträge betroffener Bloggerinen genutzt, um einen weiteren reißerischen Artikel zu verfassen (teilweise mit Worten aus meinem nicht veröffentlichten Kommentar). Da ich solche Dinge ungern unterstützen möchte und Menschen, die es in Kauf nehmen, Mütter anzugreifen, nur um „Klicks“ zu bekommen, keine Aufmerksamkeit zukommen lassen möchte, habe ich meinen Beitrag hier geringfügig überarbeitet und die unglückliche Verlinkung zu der Seite entfernt.

Ich hoffe, dass sich auch weiterhin empathische, nette Menschen und Mütter mit der Thematik „highneed“ auseinandersetzen und in Zukunft suchenden Müttern noch mehr POSITIVE Artikel wie die von 2Kindchaos und Verflixteralltag oder Seiten wie den tollen neuen Blog von Nadine finden werden. Dazu trage ich gerne bei und möhte nun nachholen, diese tollen Seiten hier zu verlinken 😉

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6 Gedanken zu “Mein High-Need-Kind

  1. Wunderbarer Text, man merkt, dass Du Dir endlich alles von der Seele geschrieben hast. Mein erstes Kind war auch high need und den Unterschied zu meinem 2. Kind merkt man bis heute deutlich (er ist knapp 6). Aber er hat auch eine riesen Entwicklung gemacht und wir haben unheimlich viel mit ihm zusammen geschafft. Ich hätte mir auch gewünscht, dass mir jemand gesagt hätte, dass ich nichts falsch mache, sondern es eben solche Kinder gibt. Dann wäre es mir in den ersten Jahren besser gegangen. Toll, dass das Thema immer mehr ins Bewusstsein dringt! Texte wie Deiner tragen dazu bei. Ich habe ihn auf Fb und Twitter geteilt und hoffe, dass er sich verbreitet;-)
    Liebe Grüße!

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    • Vielen Dank! 🙂 ja, seit zwei Jahren warte ich auf die Gelegenheit zu schreiben, ich finde auch, dass es toll wäre mehr darüber zu informieren. Ich habe nun so lange überlegt, das so zu veröffentlichen… Es hätte noch so viel mehr dazu zu schreiben gegeben, aber was nicht ist kann ja noch werden 😉
      Liebe Grüße

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  2. Danke für diesen tollen Beitrag.

    Da ich Zwillinge habe musste ich den Kleinen highneedmini doch hin und wieder schreien lassen und ich kann bestätigen: ein solches Kind würde sich ins Koma schreien, um danach wieder schreiend aufzuwachen.
    Wir haben auch alles durch; Bindungstherapie, Physio….. etc….die tollen Ärztetipps, ich konnte nur lachen!!
    Jede kleine Ungerechtigkeit, jedes Schimpfen wird abgespeichert und gespiegelt.
    Leider kommt bei uns durch dieses enorm impulsive Verhalten viel körperliche Sprache hinzu, gepaart mit einer wahnsinnigen Eifersucht auf die geliebte Mama (beissen, hauen, kneifen), darunter leidet sein ‚pflegeleichter‘ Bruder enorm und ich hab noch weniger Pausen, wenn er dann mal ohne mich könnte.
    Wie viele Termine und Verabredungen hab ich schon abgesagt weil ich mit ihm einfach nicht aus dem Haus kam, sein Bruder stand längst in voller Montur wartend vor der Tür während ich mit highneedmini kämpfte. Kämpfen kann er nicht erst seit der Autonomiephase, nein, seit Geburt. Niemand konnte das verstehen. Alle meinten, komm doch vorbei wenn dir die Decke auf den Kopf fällt, haha… ja ich komme RASCH und dazu kommen dann noch mehr Reize?!?!? Und immer kommt, das hört auch bald auf, die werden auch älter😂😂😂😂.

    Ich musste lernen ihn zu lieben, denn ich fühlte mich einfach seit Geburt nur angeschrieen. Das klingt so hart, ist aber so und er hilft mir dabei meine eigene Seele zu heilen.

    Ein Dank an mein highneedmini ❤️

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    • Danke 🙂 oh ja, dieses „angeschrien“ fühlen kenne ich auch! Um Zwillinge beneide ich dich nicht 🙈 ich fand es 2Jahre später mit Bruder schon schwer 😮 aber es wird besser!! Wir sind noch auf dem Weg, aber mit steigender Kommunikationsfähigkeit kann ich auch öfter mal die tollen Seiten seines Wesens genießen 😉

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  3. Vielen vielen Dank für den Text!
    Der hilft so viel mehr als die ganzen Besuche bei Ärzten etc., denn dort werden sehr schnell die Eltern verdächtigt, etwas falsch zu machen.
    Darf ich aus deinem Text schließen, dass es mit gut einem Jahr etwas besser geworden ist, da ihr euch dann wohl entschieden habt, ein zweites Kind zu bekommen?
    Meine Frau und ich haben ein ähnliches high-need-Exemplar und uns würde interessieren, ob wir uns nach knapp 7 Monaten schon bald „leise Hoffnungen“ auf Besserung machen dürfen…..

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    • Hallo, danke für Deine lieben Worte 🙂 Zu Deiner Frage…: Also „entschieden“ ein zweites Kind zu bekommen, ist vielleicht zu viel gesagt 😉 Der Juniorbär war knapp 1,5Jahre als der Minibär seine Chance nutzte.. Die Frage, wie es mit einem zweiten Kind zum Highneed läuft, ist so umfassend, dass ich dem demnächst einen eigenen Blogartikel widmen möchte 😉
      Für mich persönlich kann ich aber sagen, dass das Leben mit unserem Junior mit vielen Dingen Schritt für Schritt leichter wurde, ich denke da kann ich Euch schon „Hoffnung“ machen 😉 Zunächst das eigenständige Laufen, so dass er selbst alles erreichen konnte (das brachte natürlich wieder andere Herausforderungen mit sich …), dann das Sprechenlernen, so dass wir die Chance hatten seine doch immer ganz genauen Vorstellungen auch mal zu verstehen.. Das war schon sehr hilfreich! Ich würde sagen, dass ich es als stetig einfacher empfand vom 1. Geburtstag bis so zu 2,5Jahren, da war etwa der Punkt, an dem bei unserem Exemplar das Kommunikationsvermögen und die Möglichkeit, auch mal Kompromisse zu schließen so gut waren, dass es wirklich erleichternd wurde. 😉

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